Fehlsichtigkeit beim Sport wird oft unterschätzt

Jeder dritte Leistungssportler mit beeinträchtigtem Sehvermögen korrigiert seine Fehlsichtigkeit beim Sport gar nicht oder nur unzureichend.

Das haben aktuelle ärztliche Untersuchungen ergeben. Die Experten verwundert es, dass zwar ständig neue Hightech Gerätschaften und Sportkleidung entwickelt werden, um die Ergebnisse zu optimieren, dass aber den Augen – einem der wesentlichsten Faktoren beim Sport – nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Dabei ist das gute Sehen für die meisten Sportarten die elementare Voraussetzung, die die Leistung und auch die Sicherheit merklich beeinflusst.

Dr. Schnell, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP), bestätigte aus eigenen Erhebungen, dass von den 52 deutschen Sportverbänden derzeit nur fünf eine Sehprüfung für Leistungssportler oder Wettkampfrichter kennen. Auch bei der Trainerausbildung findet dieses Thema kaum Beachtung. Eine ebenso wichtige und unterschätzte Rolle wie die Korrektur der Fehlsichtigkeit beim Sport spielt der Schutz der Augen vor Verletzungen und physikalischen Einflüssen von Wind und Sonnenstrahlung. Das gilt für Medaillenjäger wie für Freizeitradler.

Jedem Sportler ist unbedingt angeraten, eine geeignete Sport-Sonnen- oder Schutzbrille für die jeweilige Sportart zu tragen. Sportler, bei denen Augenkrankheiten oder Gefährdungen vorliegen, sollten zudem regelmäßig zur Kontrolle gehen. Kompetenter Ansprechpartner im Bereich ‚Augen und Sport’ ist neben dem Augenarzt natürlich Ihr Augenoptiker. Er wird Ihnen außer Beratung, Tipps und der Überprüfung Ihrer Sehstärke auch ein vielfältiges Angebot von Sportbrillen bis zur hin zur geeigneten Kontaktlinse unterbreiten.

Dr. med. Söllner
Dr. med. Thilo Söllner
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