Blendung durch tiefstehende Sonne keine Ausrede nach Unfall

Die tiefstehende Sonne erhöht die Unfallgefahren im Spätsommer deutlich, warnt der Auto Club Europa (ACE).

SonneSo würden viele Autofahrer durch die auftreffenden Sonnenstrahlen geblendet. Dieser Effekt führe zu schlechter Sicht und folglich zu einem reduzierten Reaktionsvermögen oder kurzen Ausfällen der Konzentration.

Besonders problematisch sei die Sonneneinstrahlung auf Verkehrsampeln, weil mitunter nur schwer auseinander gehalten werden könne, ob die Lichtzeichenanlage rot oder grün anzeige.
Laut ACE lassen Gerichte und Versicherungen Hinweise, man sei von der Sonne geblendet worden, nicht gelten.

Sondern sie weisen immer wieder darauf hin, dass den Autofahrer in solchen Fällen eine erhebliche Mitschuld treffen kann. Ein Autofahrer müsse bei starker oder tiefer Sonne immer mit Blendwirkung rechnen und deshalb besonders vorsichtig fahren. Autofahrer sollten daher ihre Sehqualität den Sichtverhältnissen anpassen und eine Sonnenbrille griffbereit halten, rät der Club.

Der Blendschutz der Autos genüge meist nicht, da sich der Einfallwinkel der Sonne bei längeren Strecken ständig ändern könne. Ratsam ist es laut ACE auch das Abblendlicht einzuschalten, um selbst besser gesehen zu werden.

Dr. med. Söllner
Dr. med. Thilo Söllner
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