Woran erkennt man eine gute Sonnenbrille?

Das wichtigstes Merkmal einer Sonnenbrille ist der UV-Schutz!

Aktuelle Nachrichten zeigen, dass die Sonne auch in unseren Breitengraden immer stärker wird. Die derzeitige Stärke der Sonneneruptionen sorgt für eine nie gekannte Intensität der schädlichen UV-Strahlen.

Neben dem Schutz der Haut, sollte der Sonnenschutz auch besonders den Augen gelten. Wenn der UV-Schutz versagt, können die Augen, als empfindlicher Sehapparat, dauerhaft und unwiederbringlich geschädigt werden.

Markierungen auf den Bügeln wie das CE-Zeichen oder die Aufschrift EN 1836:1997 bieten einen ersten Anhaltspunkt für qualitativ hochwertige Sonnenbrillengläser. Um ganz sicher zu sein, kann man die Gläser beim Augenoptiker direkt auf UV-Schutz prüfen lassen.

Die Farbe eines Sonnenbrillenglases hat übrigens nichts mit dem UV-Schutz zu tun. Auch leicht getönte Scheiben können einen 100-prozentigen UV-Schutz gewährleisten. Aber auch beinahe komplett schwarze Gläser können die schädliche UV-Strahlung unbehelligt passieren lassen! Die Tönung und Intensität der Glasfarbe beeinflusst lediglich den Blendschutz.

Als Sonnenbrille fürs Autofahren werden braun oder grau getönte Gläser empfohlen. Diese verfälschen den natürlichen Farbeindruck am wenigsten, Warnschilder und Lichtsignale bleiben gut erkennbar. Gelbliche Tönungen verstärken die Kontraste und sind ebenfalls für den Straßenverkehr geeignet.

Blaue, rote oder grüne Scheiben sind vor dem Eiscafé besser aufgehoben – wenn Ihnen die Farbe steht.

Dr. med. Söllner
Dr. med. Thilo Söllner
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