Neue Kontaktlinse für besseres Sehen über Nacht unbedenklich

Durch die Verwendung von Kontaktlinsen der neuesten Generation aus dem Bereich der Orthokeratologie – darunter versteht man die Modellierung der Hornhaut mittels spezieller Kontaktlinsen – kommt es zu keinerlei nachteiligen Veränderungen am Auge.

Das hat eine aktuelle Forschungsarbeit der Wissenschaftlichen Vereinigung für Augenoptik und Optometrie, die gemeinsam mit der Uni-Augenklinik Köln durchgeführt wurde, belegt. Diese erste deutsche Studie zu Ortho-K-Linsen bestätigt damit die Unbedenklichkeit dieser Linsen, die Kurzsichtigkeit und Verkrümmung der Hornhaut während des Schlafs korrigieren. Zudem räumt sie Bedenken aus, im Zusammenhang mit der Behandlung entstünde möglicherweise ein erhöhter Druck auf das Auge.

Getestet wurde u.a. die neuartige Kontaktlinse Dream-lens sowie ein weiteres Produkt. Beide Linsen zeichnen sich durch ihr spezielles Material und ein so genanntes vierkurviges Design aus. Laut der wissenschaftlichen Untersuchung entspricht der Druck dieser Kontaktlinsen dem anderer formstabiler Sehhilfen. Das Linsenmaterial ist besonders gasdurchlässig, so dass die Zellschicht der Augen ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird.

Im Gegensatz zu älteren Generationen von Linsen übt das vierkurvige Design keinen direkten Druck auf das Auge aus, sondern seitlich wirkende hydrostatische Zugkräfte werden auf den Tränenfilm übertragen und beeinflussen so die Hornhaut. Voraussetzung für die sichere Anwendung der Kontaktlinsen ist jedoch deren korrekte Anpassung und regelmäßige Kontrolle durch einen geschulten Spezialisten. Geeignet sind diese Linsen für alle Menschen, deren Kurzsichtigkeit -4,5 dpt nicht überschreitet. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an den Augenoptiker Ihres Vertrauens.

Dr. med. Söllner
Dr. med. Thilo Söllner
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