Forscher warnen: Frühe Anzeichen für schlechteres Sehen ernst nehmen

Gesunde Lebensführung als Vorsorge.

SehenFrühe Zeichen wie verschwommenes Sehen, Verzerrungen mit krummen Linien oder Probleme beim Entziffern von Schildern sollten ernst genommen werden.

Je früher eine mögliche Augenerkrankung festgestellt wird, desto besser sind die Chancen die Krankheit unter Kontrolle zu bekommen. Spezielle Untersuchungen ermitteln, wie stark die Sehzellen in der Netzhaut möglicherweise in Mitleidenschaft gezogen sind und ob wuchernde Blutgefässe ihre Funktion beeinträchtigen.

Wichtigste vermeidbare Risikofaktoren z. B. der AMD sind das Rauchen und der Bluthochdruck. Eine gesunde Lebensführung ist von großer Bedeutung. Aber auch genetische Faktoren spielen offensichtlich eine Rolle.

Patienten, die an einer altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) leiden, können nicht geheilt werden. Mittlerweile gibt es jedoch Möglichkeiten, das Fortschreiten der Krankheit aufzuhalten. Außerdem sind mehrere vielversprechende Therapieansätze in Vorbereitung.

Auch das Angebot an Sehhilfen, die den sehbehinderten Patienten beim Lesen und bei der Orientierung in ungewohnter Umgebung unterstützen, ist breit. Ist eine Therapie nicht möglich, sollte auf jeden Fall ein Fachmann zu Rate gezogen werden, der optische Hilfsmittel anpasst, socdie Expertenmeinung. Dadurch lernen die Betroffenen, die gesunde Netzhaut um die zerstörte Makula zu nutzen, und könnten oft wieder lesen. Und dies trägt wesentlich dazu bei, weiterhin ein unabhängiges Leben führen zu können.

Dr. med. Söllner
Dr. med. Thilo Söllner
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